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10. Die Häufigkeitsverteilung

Die Häufigkeitsverteilung der Elemente zeigt, dass nur wenige der radioaktiven Elemente aus der üblichen Reihe tanzen, also ausserhalb des strichliert angegebenen Bandes sind. Weil es zum Beispiel 52 kurzlebige Isotopen gibt, die alle zu 206 Blei zerfallen konnten, ist es möglich, dass ein wesentlicher Anteil des heute vorhandenen radiogenen Bleies von kurzlebigen Isotopen stammt. Wie viel Blei von welchem Isotop stammt, kann man nicht feststellen.

Fazit: Die radiometrischen Altersbestimmungen sind unzuverlässig oder sogar falsch, weil man nicht weiss, wie viel der Tochterisotope von kurzlebigen Isotopen abstammt. Daher werden die ermittelten Alter in Frage gestellt.

 

Häufigkeitsverteilung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Anzahl der kurzlebigen Isotope, welche zum selben Tochterisotop zerfallen wie das langlebige Mutterisotop, sind für die verschiedenen Methoden folgende:

 

Kalium-Argon
3
Rubidium-Strontium
4
Samarium-Neodym
13
Lutetium-Hafnium
10
Rhenium-Osmium
9
Thorium Blei
26
235 Uran-Blei
45
238 Uran-Blei
52

 

Die Zahlen zeigen, wie viele kurzlebige
 Isotope jeweils zum selben Tochterisotop zerfallen, wie das zugehörige langlebige Mutterisotop.

Die stärksten Argumente für eine Milliarden Jahre alte Erde waren bisher die radiometrischen Altersbestimmungen. Man hat dabei den möglichen Einfluss der kurzlebigen Isotope stillschweigend ausgeklammert. Wenn man sie aber berücksichtigt, ist ein kurzer Zeitrahmen für die Schöpfung auch vom wissenschaftlichen Standpunkt durchaus möglich. Damit fällt das ganze radiometrische Gebäude in sich zusammen.

 

 

11. Überschüssiges Blei

Wenn es Tochterisotope gibt, die von kurzlebigen Isotopen abstammen, müsste es mit grosser Wahrscheinlichkeit mengenmässig mehr von diesen Tochterisotopen geben, als allein von den langlebigen Isotopen möglich ist. Diese Voraussage kann man anhand der Bleivorkommen überprüfen. Denn man kennt die ungefähre Häufigkeit der Isotope von Uran, Thorium und Blei, mit der sie in der Erdkruste vorhanden sind. Aus der Halbwertszeit und der Häufigkeit eines Isotops lässt sich die ursprünglich vorhandene Menge des Mutterisotops berechnen. Daraus lässt sich ableiten, wie viel vom daraus entstandenen Tochterisotop heute vorhanden sein müsste. Die Berechnung zeigt, dass  mehr radiogenes Blei vorhanden ist, als die langlebigen Mutterisotope hervorgebracht haben können: Beim 238-Uran-Zerfall beträgt der Bleiüberschuss 56 %, bei 235-Uran 155 % und bei Thorium sogar 319 %. Für dieses überschüssige Blei gibt es unter anderem vier verschiedene Erklärungsmöglichkeiten:

a) das Bleiisotop ist schon ganz am Anfang entstanden

b) das Bleiisotop stammt von kurzlebigen Isotopen

c) teilweise a) und teilweise b)

d) das Bleiisotop ist durch vorübergehend beschleunigten radioaktiven Zerfall entstanden.

Mir scheinen die Varianten c) und d) am plausibelsten. Es gibt über 120 kurzlebige Isotope, welche unmittelbar nach ihrer Entstehung ebenso viel radiogenes Blei erzeugen konnten wie die langlebigen Isotope. Damit wird die Voraussage des Schöpfungsmodells, nämlich dass die Erdgeschichte in einem kurzen Zeitrahmen abgelaufen sei, plausibler.

Referenzen:

- Don DeYoung, Thousands… not Billions, Challenging an Icon of Evolution, Master Books,  2005, 190 Seiten,  Green Forest, AR 72638 USA.

- Dr. Charles W. Lucas, JR, Radiohalos – Key Evidence for Origin/Age of the Earth. Proceedings der Kosmologie-Konferenz 2003,Oktober/November in Columbus, Ohio USA.

- RATE-Team: L. Vardiman et. al, Radioisotope und das Alter der Erde, Hänssler, 2004, Seite 233:    Experimente zur Helium-Diffusion.

http://nucleardata.nuclear.lu.se/nucleardata/toi/sumframe.htm

(Atommasse angeben und auf „show drawing“ klicken)

12. Tausende… nicht Milliarden

Ein Beispiel von wissenschaftlicher Forschungstätigkeit von Kreationisten ist folgendes: "Eine kritische Betrachtung der radiometrischen Altersbestimmungen".
 
Im Jahr 1997 trafen sich sieben Wissenschaftler in San Diego, um das Alter der Erde zu diskutieren. Sie bezweifelten die 4,7 Milliarden Jahre, die heute gelten und sammelten Gegenbeweise. 2003 trafen sie sich erneut und besprachen die Messresultate, die sie in der Zwischenzeit erarbeitet hatten. Im August 2005 veröffentlichten sie die Ergebnisse ihrer Arbeiten in zwei Büchern. Eines davon ist allgemein verständlich und trägt den Titel „Thousands… not Billions“ (6). Darin werden fünf verschiedene Untersuchungsresultate beschrieben, die alle auf eine sehr „junge“ Erde hinweisen:

1. Messungen mit der Radiokarbonmethode ergeben für Millionen Jahre alte Proben im Durchschnitt nur 35'000 Jahre.

2. Das Heliumvorkommen in Zirkonkristallen weist auf einen beschleunigten Zerfall und eine sehr junge Erde im Bereich von 6'000 Jahren hin.

3. Die Häufigkeit der Strahlungshöfe im Paläozoikum/Mesozoikum weist auf ein ausserordentliches Ereignis hin, nämlich auf einen vorübergehend beschleunigten radioaktiven Zerfall.

4. Die Häufigkeit der Spaltspuren in Zirkonkristallen weist ebenfalls auf einen vorübergehend beschleunigten Zerfall hin.

5. Die Resultate von verschiedenen radiometrischen Messmethoden stimmen nicht miteinander überein. Sie stimmen auch nicht mit den nicht-radiometrischen Altersbestimmungen überein. Das bedeutet, dass etwas grundsätzlich nicht stimmt.

Sie zeigen, dass die Voraussetzungen, nämlich bekannte Anfangsbedingungen, geschlossene Systeme und konstante Halbwertszeiten nicht gegeben sind.

Die Voraussetzungen:

Bei den radiometrischen Messmethoden gibt es drei wichtige Voraussetzungen, die beachtet werden müssen. Die erste besteht darin, dass man den ursprünglichen Zustand der Proben genau kennen sollte. Das schliesst die Tochterisotope ein, die schon bei der Bildung der Gesteine dabei gewesen sind. Mit Hilfe der Isochronen kann der ursprüngliche Gehalt von Tochterisotopen bei der Erhärtung des Gesteins eventuell bestimmt werden.  Die zweite Voraussetzung besteht darin, dass man wissen sollte, ob das Gestein nach seiner Bildung mit seiner Umgebung Atome ausgetauscht hat oder nicht. Auch das lässt sich mit der Isochronenmethode eventuell feststellen. Die dritte Voraussetzung besteht darin, dass man annimmt, die Halbwertszeit des Mutterisotops sei seit der Bildung des Gesteins konstant geblieben.
 Die Untersuchungen der Wissenschaftler haben ergeben, dass alle drei Voraussetzungen nicht erfüllt werden (7).

Referenzen:

(6) Dr. Don DeYoung, "Thousands, not Billions", Master Books, Green Forest, AR 72638 USA
(7) Ref. (1), Seite 42

 

13. Die Radiokarbonmethode

In den Proben, die Kohlenstoff enthalten, zerfällt das Kohleisotop C-14 in 5'730 Jahren zur Hälfte zu Stickstoff. Durch messen des Verhältnisses von C-14 zu C-12 kann daher das Alter der Probe bestimmt werden. Proben die älter als 100'000 Jahre sind (also das 17-fache der Halbwertszeit von C-14), dürften keine messbare Menge von C-14 enthalten. Trotzdem hat man bei 10 verschiedenen Proben von Kohle zwischen 0,10 und 0,46 % C-14 gemessen. Das entspricht einem Alter von höchstens 40'000 Jahren. Das geologische Alter, das man aber für diese Proben angibt, liegt zwischen 34 und 311 Millionen Jahren.
 Ein besonders interessanter Fall sind die Diamanten. Sie bestehen aus reinem Kohlenstoff, könnten also auch C-14 enthalten. Diamanten entstehen bei Vulkanausbrüchen, sie sind angeblich Millionen oder Milliarden Jahre alt. Man hat 12 verschiedene Diamanten gemessen, die aus fünf verschiedenen Fundorten stammen. Der durchschnittliche Gehalt an C-14 war 0,09 %, das entspricht einem Alter von 40'200 Jahren. Man schätzt, dass diese Diamanten gemäss den Angaben der Geologen drei Milliarden Jahre alt sein könnten. Wenn das stimmt, dürften sie keine Spur mehr von C-14 enthalten.

Natürlich sind auch die rund 40'000 Jahre noch viel zu viel, wenn man von einem biblischen Alter der Erde ausgeht. Der Grund für diesen zu hohen Alterswert könnte darin liegen, dass die Menge von C14 in der Atmosphäre abhängig ist von der Stärke des Erdmagnetfeldes. Dieses war damals wesentlich stärker und schirmte dadurch die Höhenstrahlung von der Erde ab. Daher wurde weniger C-14 gebildet, was ein höheres Alter vortäuscht.

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