Zitate

„Andererseits erfüllt aber die Wissenschaft jeden, der sich ernsthaft mit ihr befasst, mit der Überzeugung, dass sich in der Gesetzmässigkeit der Welt ein dem menschlichen ungeheuer überlegener Geist manifestiere, dem gegenüber wir mit unseren bescheidenen Kräften demütig zurückstehen müssen. So führt die Beschäftigung mit der Wissenschaft zu einem religiösen Gefühl besonderer Art, welches sich von der Religiosität des naiveren Menschen allerdings wesentlich unterscheidet.“

*Albert Einstein in einem Brief an ein Kind, das ihn fragte, ob er bete; 24. Januar 1936; Einstein-Archiv 42-601.

„So kam ich ... zu einer tiefen Religiosität, die aber im Alter von 12 Jahren bereits ein jähes Ende fand. Durch Lesen populärwissenschaftlicher Bücher kam ich bald zu der Überzeugung, dass vieles an den Erzählungen der Bibel nicht wahr sein konnte ... Das Misstrauen gegen jede Art Autorität erwuchs aus diesem Erlebnis, ... eine Einstellung, die mich nicht wieder verlassen hat.“
*Albert Einstein, zitiert in Schlipp, „Einsteins Antwort“, S. 507.

„Er spannt den Norden der Erde über der Leere aus, hängt die Erde an dem Nichts auf. Er bindet die Wasser in seine Wolken ein, ohne dass das Gewölk unter ihrer Last zerplatzt... Siehe, das sind nur die Säume seines Waltens, und welch ein leises Flüstern nur ist es, das wir von ihm vernehmen! Doch die Donnersprache seiner Machterweise – wer versteht diese?“
*Hiob über Gottes Erhabenheit: Hiob 26, 7-8 + 14

Kein Evolutionist hat bisher eine naturwissenschaftliche Beweisführung für seine Behauptungen geliefert. Statt dessen stoße ich laufend auf Simplifikationen der zur Debatte stehenden für die Evolutionstheorie oft gewaltigen Probleme (man muß wohl simplifizieren, weil sonst ja die Theorie nicht stimmen würde!), finde ununterbrochen psychologische Kriegführung (jeder gebildete, vernünftige Mensch akzeptiert die Theorie, kein Wissenschaftler leugnet sie mehr etc.), stelle bei den Evolutionstheoretikern viel Glauben und Hoffnung fest (was die Theorie heute nicht erklären kann, das wird sie morgen schon mit Sicherheit erklären können), und auch viele weitere merkwürdige Behauptungen sind mir schon begegnet ("soviele Wissenschaftler können sich doch gar nicht irren" etc.) — nur fehlt seit über 150 Jahren Darwinismus und Evolutionstheorie nach wie vor  die naturwissenschaftliche Beweisführung! 
Prof. Lönning

"It is therefore of immediate concern to both biologists and layman that Darwinism is under attack. The theory of life that undermined nineteenth-century religion has virtually become a religion itself and, in its turn, is being threatened by fresh ideas. The attacks are certainly not limited to those of the creationists and religious fundamentalists who deny Darwinism for political and moral reason. The main thrust of the criticism comes from within science itself. The doubts about Darwinism represent a political revolt from within rather than a siege from without."—*
B. Leith, The Descent of Darwin: A Handbook of Doubts about Darwinism (1982), p. 11. 
(deutsch: Es ist daher sowohl dem Biologen als auch dem Laien klar, dass der Darwinismus angegriffen wird. Diese Theorie des Lebens, welche die Religion des neunzehnten Jahrhunderts unterminierte, ist buchstäblich zu einer eigenen Religion geworden; anderseits wird sie durch frische Ideen angegriffen. Die Angriffe kommen nicht nur von den Kreationisten und religiösen Fundamentalisten, welche den Darwinismus aus politischen und moralischen Gründen ablehnen. Die stärkste Kritik kommt aus der Wissenschaft selbst. Die Zweifel am Darwinismus stellen eine politische Revolte aus den eigenen Reihen dar und kommen nicht von ausserhalb).

"Throughout the past century there has always existed a significant minority of first-rate biologists who have never been able to bring themselves to accept the validity of Darwinian claims. In fact, the number of biologists who have expressed some degree of disillusionment is practically endless."
*Michael Denton, Evolution: A Theory in Crisis (1986), p. 327. 
(deutsch: Während des ganzen letzten Jahrhunderts gab es immer eine erhebliche Minderheit von erstrangigen Biologen, welche sich nie dazu entschliessen konnten, die Darwin’schen Ansprüche zu bejahen. In Wirklichkeit ist die Zahl der Biologen, welche einen gewissen Grad von Enttäuschung äusserten, praktisch endlos).

Zitat aus Ernst Mayr, Das ist Evolution, C. Bertelsmann Verlag, München 2003, 3. Auflage, S. 231 ff.:Kapitel 3 handelt vom "Aufstieg des Lebendigen". Mayr stellt auf Seite 63 die zentrale Frage:"Wie kann unbelebte Materie plötzlich lebendig werden?" … die er aber nicht beantwortet. Auf Seite 74 wendet sich Mayr der Stammesgeschichte der Tiere zu:
"Fast alle diese Stämme tauchen am Ende des Präkambriums und zu Beginn des Kambriums, das heisst vor etwa 565 bis 530 Millionen Jahren, bereits in voll ausgeprägter Form auf. Man hat keine Fossilien gefunden, die zwischen ihnen stehen, und auch heute gibt es keine solchen Zwischenformen. Die Stämme scheinen also durch unüberbrückbare Lücken getrennt zu sein."

 

 

 

 

 

 

 

an lang="DE">

Der Mathematiker und Philosoph David Berlinski stellt Fragen an die Wissenschaftsgemeinde. Berlinski ist ein liberaler Jude, er verteidigt trotzdem auf bissige Art das religiöse Denken. Er ist Amerikaner, lebt aber in Paris. Als gefeierter Autor, der über Mathematik und die Wissenschaften geschrieben hat, dreht er den Spiess gegen den von der Wissenschaftsgemeinde hochgehaltenen Skeptizismus (alles wird bezweifelt) um, indem er sich nicht scheut, ungelegene Fragen zu stellen und auch gleich die Antwort zu geben. Der kämpferische Atheismus ist im Vormarsch. Einige ihrer Vertreter befinden sich auf den Bestsellerlisten. Ihre Bücher verunglimpfen den religiösen Glauben als gefährliche Dummheit. Und diese Autoren sind nur die Vorhut einer viel grösseren Bewegung – welche auch grosse Teile der Wissenschaftsgemeinde einschliesst.„Der Angriff auf das traditionelle religiöse Denken“ so schreibt Berlinski in seinem neuen Buch (The Devil’s Delusion, Die  Täuschung des Teufels) „bestätigt die Meinung in unserer Zeit, dass die Wissenschaft das einzige Glaubenssystem sei in das sich der rationale Mensch einbringen könne. Wenn er es mit seinem Glauben nicht tun kann, dann mindestens mit seiner Verehrung.“
Berlinski schreibt:
Hat irgend jemand die Nichtexistenz Gottes bewiesen?
Nicht einmal näherungsweise.
Hat die Quanten-Kosmologie die Entstehung oder den Grund des Universums erklärt?
Nicht einmal näherungsweise.
Haben die Wissenschaftler erklärt, warum das Universum ausgerechnet so abgestimmt ist, dass Leben existieren kann?
Nicht einmal näherungsweise.
Sind die Physiker und die Biologen bereit, an etwas zu glauben, sofern es nicht religiöses Denken betrifft?
Sehr wohl.
Hat uns der Rationalismus geholfen, im moralischen Denken zu verstehen, was gut, was richtig und was moralisch ist?
Zu wenig.
Hat der Säkularismus im schrecklichen 20. Jahrhundert uns etwas Gutes gebracht?
Nicht einmal angenähert näherungsweise.
Gibt es eine eng beherrschende Denk- und Meinungsbildung innerhalb der Wissenschaften?
Sehr wohl.
Ist die Behauptung in den Wissenschaften oder in der Philosophie gerechtfertigt, dass der religiöse Glaube irrational sei?
Keineswegs.
Ist der wissenschaftliche Atheismus eine leichtfertige intellektuelle Übung?
Absolut.

 

Berlinski lehnt die Errungenschaften der westlichen Wissenschaften nicht ab. Die grossen physikalischen Theorien gehören seiner Meinung nach zu den Kostbarkeiten der Menschheit. Aber sie tragen nichts dazu bei, die Fragen zu beantworten, die von der Religion gestellt werden, und sie geben uns keine verständliche Beschreibung vom Kosmos, oder von Methoden, durch die wir ihn untersuchen könnten.

Referenz: http://www.uncommondescent.com/religion/david-berlinski-and-the-devils-delusion/

 

 

 

 

Wer ist online

Aktuell sind 18 Gäste und keine Mitglieder online

Anzeigen

weitere Links:

 

Jesus


Informationsseite über den christlichen Glauben. Bietet unter anderem News, ein Magazin, Forum, Chat und Ratgeber usw..

 

LiveNet

Christen, Kirche, Glaube, Religion, Gemeinde, Jesus, Internetportal