27. Ist Darwin’s Evolution überhaupt möglich?

Dr. Sanford hält Evolution aus folgenden Gründen für unmöglich:

Auf dem Gebiet der Mikrobiologie hat die Wissenschaft in den letzten 10 Jahren gewaltige Fortschritte gemacht. Von den geheimnisvollen Vorgängen in den Zellen der Lebewesen versteht man immer mehr. Damit wird aber auch die Frage, wie alles entstanden sei, immer dringender.

Konfrontiert man einen Biologieprofessor mit der ungeheuren Vielfalt der  Lebewesen, und stellt ihm dann die Frage: „Wie ist das alles geworden?“ so würde er wahrscheinlich antworten: „Durch das primäre Axiom“. Damit meint er, dass der Mensch das Produkt von zufälligen Mutationen und natürlicher Selektion sei (Darwin‘s Evolution).

Dr. Sanford ist Pflanzenbiologe und hat an der renommierten Cornell Universität in einem Team mitgearbeitet, das die sogenannte Gen-Kanone entwickelte, mit der man fremdes genetisches Material in eine lebende Zelle einschleusen kann. Er ist daher auf dem Gebiet der Zellbiologie besonders bewandert.

Sanford bezeichnet Mutation und Selektion als das „Primäre Axiom“. Er schreibt, dass die Mechanismen für Darwin’s  Evolution, nämlich Mutation und Selektion, bei genauem Hinsehen keine Höherentwicklung erlauben. Für die darwinistische Evolution ist es entscheidend, ob durch Mutationen ein Vorteil oder ein Nachteil für das Lebewesen entsteht (1).

Bergman hat in der Fachliteratur nach dokumentierten Mutationen gesucht und 453‘732 gefunden. Keine einzige davon führte eindeutig zu einer Informationszunahme im Genom (2). Die meisten davon sind ohnehin so schwach wirksam, dass sie nicht selektiert werden können. Man muss sich fragen, warum das so ist, denn wenn keine Zunahme von Information im Genom möglich ist, kann auch die Komplexität nicht zunehmen. Dann kann das „primäre Axiom“ nicht stimmen.

In der Regel haben die höheren Lebewesen in ihrer DNS einen höheren Informationsinhalt, also ein längeres DNS-Molekül als die niedrigen Lebewesen. Im Verlauf der Evolution muss der Informationsinhalt der Gene zugenommen haben. Man beobachtete jedoch noch nie, dass die spezifizierte Information in der DNS durch eine Mutation zugenommen hat (3).  Es wird zwar behauptet, dass der Informationsinhalt z.B. durch Genverdoppelung zunehmen könne. Aber verdoppelte Information bringt keine neuartigen Organe oder Baupläne hervor. Die meisten Mutationen verursachen ohnehin nur ganz geringe oder gar keine Veränderung der Lebewesen. Die grosse Zahl der schwach wirkenden Mutationen führt zu einer Degeneration der DNS und schliesslich zum Aussterben der Art (4).

Man nimmt an, dass die Evolution des Menschen in kleinen Populationen von etwa 10‘000 Personen stattgefunden habe. Die Mutationsrate ist für ein Nukleotid (Buchstabe) im Genom pro Person und Generation sehr klein (etwa 1 zu 30 Millionen). Sanford rechnet vor, dass es etwa 12 Millionen Jahre dauert, um eine einzige sinnvolle Mutation in einer Population von 10‘000 hervorzubringen und zu fixieren. Das bedeutet, dass während der Zeit, in der der Mensch sich von einem Schimpansen – ähnlichen Wesen  entwickelte, nicht einmal eine einzige brauchbare Mutation eingebaut werden konnte. In 6 Millionen Jahren (das ist gemäss Theorie die dafür zur Verfügung stehende Zeit) müssten aber deren 30 Millionen Mutationen fixiert werden (5). Die Evolution nach Darwin ist daher nicht möglich, sie hat viel zu wenig Zeit zur Verfügung.

In einer Untersuchung über Informationstheorie und Entropie (zweiter Hauptsatz der Thermodynamik) kommen Duncan und Semura zum Schluss: “Es gibt keinen Prozess, der eine Zunahme von Information hervorrufen kann“ (6). Das bedeutet, dass Evolution im Sinn einer Höherentwicklung nicht möglich ist, denn diese müsste einen Mechanismus zur Verfügung haben, der die Zunahme von sinnvoller Information im Genom bewirkt.

Die Anzahl von nachteiligen Mutationen nimmt hingegen in jedem Organismus zu. Jede neue Generation enthält mehr Mutationen als die vorhergehende und ist daher der vorhergehenden unterlegen. Alle schwach selektierbaren Mutationen werden nicht wegselektiert und nehmen daher zu. Dies führt schliesslich zum Aussterben der Art.

Die anfangs gestellte Frage: „Darwin’s Evolution unmöglich?“ muss auf Grund der neuen Forschungsergebnisse bejaht werden. Damit wird Intelligent Design (ID) zu einer interessanten Alternative (7).

 

Referenzen:

 

(1)  J.C. Sanford, Genetic Entropy & The Mystery of the Genome, Elim Publishing, Lima New York, 2005, Seite 111
(2)   J. Bergman, Research on the deterioration of the genome and Darwinism, Intelligent design Conference, 2004, Biola University
(3)  Ref. (1), Seite 26
(4)  Ref. (1), Seiten 130-131
(5)  Ref. (1), Seite 126
(6)  T. L. Duncan, J. S. Semura, Information Loss as a Foundational Principle for the Second Law of Thermodynamics, arXiv:cond-mat/0703235v1 , 2008, Seite 4
(7)  http://www.progenesis.ch Siehe auch Journal of Creation, 22/2 2008, Seite 60, Alex Williams, Mutations: evolution’s engine becomes evolution’s end!

 

Einige besondere Fakten aus dem Buch von Sanford:
- Seite 24: Das Verhältnis von guten zu schädlichen Mutationen ist eins zu einer Million.
- Seite 26: Unter 453‘000 Mutationen fand man keine, welche neue nützliche Informationen geschaffen hatte.
- Seite 72: Mutationen nahe bei Neutral sind die Häufigsten. Sie entgehen der Selektion weil ihre Wirkung zu schwach ist.
- Seite 126: Es braucht 12 Milliarden Jahre, um ein einziges Gen von 1000 Nukleotiden (Buchstaben) in einer Bevölkerung von 10‘000 Personen einzubauen.

 

 

 

 

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