25. Die Verbindung von Auge und Gehirn

Ein Beispiel für Intelligente Schöpfung (ID)

Das menschliche Auge ist eine Kugel von etwa 2,5 Zentimeter Durchmesser. In ihrem Innern bildet die Netzhaut den lichtempfindlichen Teil, der nicht nur hell und dunkel unterscheiden kann, sondern auch die Farben „sieht“.  Die Netzhaut enthält etwa 120 Millionen Stäbchen, welche schwarz-weiss- empfindlich sind und etwa 6 Millionen Zapfen, welche die Farben wahrnehmen. Das heisst, dass das ganze Bild in etwa 126 Millionen Bildpunkte unterteilt wird. Eine moderne Digitalkamera ist ähnlich aufgebaut wie das Auge. Sie hat aber nur etwa 8 Millionen Bildpunkte (Pixel), liegt daher noch weit unter dem, was wir in unseren Augen haben. Was Auge und die Digitalkamera vergleichbar machen, ist die Auflösung des Bildes in einzelne Bildpunkte. Die Informationen der einzelnen Bildpunkt werden in elektrische Signale umgewandelt und dienen dazu, in unserem Bewusstsein das Bild zu reproduzieren. Beim Auge ist es das Gehirn, welches das Bild bewusst macht, bei der Digital-Kamera ist es der Bildschirm, der das Bild wiedergibt.

Wie bereits erwähnt, wird im Auge das Bild, das man sieht, in elektrische Signale umgewandelt. Eine sehr grosse Zahl von Nervenfasern leitet die Signale von der Netzhaut in verschiedene Schichten des Gehirns. Erst im Gehirn entsteht die Wahrnehmung des Bildes, welches wir mit dem Auge betrachten. Das bedeutet, dass jede einzelne Nervenfaser für einen bestimmten Bildpunkt zuständig ist. Sie muss daher im Gehirn an die Stelle führen, die genau dem selben Bildpunkt entspricht wie auf der Netzhaut. Andernfalls würde nur ein wirres Bild wahrgenommen. Wie ist es nun möglich, dass beim Wachstum eines Lebewesens jede einzelne der hunderttausenden von Nervenfasern von der Netzhaut zum richtigen Ort im Gehirn führen? Wäre es möglich durch „Versuch und Irrtum“ jede einzelne Nervenfaser an die richtige Stelle zu leiten? Nun ist zwar die Verbindung vom Auge zum Gehirn in Wirklichkeit nicht so einfach, wie wir es hier angenommen haben. Aber grundsätzlich ist die Wahrnehmung eines Bildes zwingend darauf angewiesen, dass die einzelnen Bildpunkte durch die Nervenfasern nicht miteinander vertauscht werden.

Der Nervenstrang zwischen Auge und Gehirn ist daher ein komplexes System, das von Anfang an richtig gebaut sein muss. Es kann sich nicht durch Versuch und Irrtum bilden. Die Sehgrube im Auge (die Stelle mit der höchsten Sehschärfe) enthält etwa 15'000 Pixel. Deren Signale werden in der Netzhaut zusammengefasst und über etwa 120 Nervenfasern zum Hirn geleitet. Die Anzahl der möglichen verschiedenen Verbindungen zum Gehirn ergibt eine Zahl, die höher ist als 1080 (eine Eins mit 80 Nullen). So gross ist etwa die Anzahl von Atomen im ganzen Universum. Das ist eine Zahl, die jedes Vorstellungsvermögen sprengt. Doch die gesamte Netzhaut enthält nicht nur 15'000 Pixel, sondern 126'000'000. Deren Signale werden zwar in der Netzhaut auf etwa 1'000'000 reduziert. Aber ein zufälliges Zustandekommen der Ordnung dieser Nervenfasern darf als „unmöglich“ bezeichnet werden. Es bedarf einer genialen intelligenten Instanz, welche in der DNS das Programm für die Herstellung des hochgradig geordneten Nervenstranges geschrieben hat. Die Ingenieure haben zwar etwas Ähnliches in die Digitalkamera eingebaut, doch das noch weit leistungsfähigere Auge ist bei jedem Menschen aus „blinden“ Zellen gewachsen! Dass der Zufall hier eine Rolle gespielt haben soll, ist schlichtweg undenkbar.

Im übrigen bestehen die selben Probleme im ganzen Körper von Menschen und Tieren. Denn jede Nervenfaser, die von einem Muskel ins Gehirn führt, muss dort an einer ganz bestimmten Stelle enden, sonst geraten die Befehle nicht an die richtigen Muskeln und es entsteht ein Durcheinander im Bewegungsablauf. Und jede Nervenfaser, die von einer druckempfindlichen Zelle ins Gehirn geht, muss dort an der richtigen Stelle enden, denn sonst würde zum Beispiel eine Berührung an einer falschen Stelle registriert. Wir würden total verwirrt.

Könnte es sein, dass ein uns unbekannter Prozess die Position der Nervenfasern so leitet, dass sie am richtigen Ort im Gehirn ankommen? Das macht das Ganze nicht einfacher. Im Gegenteil, ein solcher Prozess müsste erst recht von einer übergeordneten Intelligenz stammen. Diese müsste auch die Organisation des Gehirnes genau kennen. Also ist der Schluss naheliegend, dass ein intelligenter Schöpfer das Programm zum Bau des Nervensystems gemacht hat.

 

Referenzen:
- D.F. Stoltzmann, The specified Complexitiy of Retinal Imagery, CRSQ 43/1, June 2006, Seiten 4-12 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
- Lönnig: http://www.weloennig.de

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