12. Tausende… nicht Milliarden

Ein Beispiel von wissenschaftlicher Forschungstätigkeit von Kreationisten ist folgendes: "Eine kritische Betrachtung der radiometrischen Altersbestimmungen".
 
Im Jahr 1997 trafen sich sieben Wissenschaftler in San Diego, um das Alter der Erde zu diskutieren. Sie bezweifelten die 4,7 Milliarden Jahre, die heute gelten und sammelten Gegenbeweise. 2003 trafen sie sich erneut und besprachen die Messresultate, die sie in der Zwischenzeit erarbeitet hatten. Im August 2005 veröffentlichten sie die Ergebnisse ihrer Arbeiten in zwei Büchern. Eines davon ist allgemein verständlich und trägt den Titel „Thousands… not Billions“ (6). Darin werden fünf verschiedene Untersuchungsresultate beschrieben, die alle auf eine sehr „junge“ Erde hinweisen:

1. Messungen mit der Radiokarbonmethode ergeben für Millionen Jahre alte Proben im Durchschnitt nur 35'000 Jahre.

2. Das Heliumvorkommen in Zirkonkristallen weist auf einen beschleunigten Zerfall und eine sehr junge Erde im Bereich von 6'000 Jahren hin.

3. Die Häufigkeit der Strahlungshöfe im Paläozoikum/Mesozoikum weist auf ein ausserordentliches Ereignis hin, nämlich auf einen vorübergehend beschleunigten radioaktiven Zerfall.

4. Die Häufigkeit der Spaltspuren in Zirkonkristallen weist ebenfalls auf einen vorübergehend beschleunigten Zerfall hin.

5. Die Resultate von verschiedenen radiometrischen Messmethoden stimmen nicht miteinander überein. Sie stimmen auch nicht mit den nicht-radiometrischen Altersbestimmungen überein. Das bedeutet, dass etwas grundsätzlich nicht stimmt.

Sie zeigen, dass die Voraussetzungen, nämlich bekannte Anfangsbedingungen, geschlossene Systeme und konstante Halbwertszeiten nicht gegeben sind.

Die Voraussetzungen:

Bei den radiometrischen Messmethoden gibt es drei wichtige Voraussetzungen, die beachtet werden müssen. Die erste besteht darin, dass man den ursprünglichen Zustand der Proben genau kennen sollte. Das schliesst die Tochterisotope ein, die schon bei der Bildung der Gesteine dabei gewesen sind. Mit Hilfe der Isochronen kann der ursprüngliche Gehalt von Tochterisotopen bei der Erhärtung des Gesteins eventuell bestimmt werden.  Die zweite Voraussetzung besteht darin, dass man wissen sollte, ob das Gestein nach seiner Bildung mit seiner Umgebung Atome ausgetauscht hat oder nicht. Auch das lässt sich mit der Isochronenmethode eventuell feststellen. Die dritte Voraussetzung besteht darin, dass man annimmt, die Halbwertszeit des Mutterisotops sei seit der Bildung des Gesteins konstant geblieben.
 Die Untersuchungen der Wissenschaftler haben ergeben, dass alle drei Voraussetzungen nicht erfüllt werden (7).

Referenzen:

(6) Dr. Don DeYoung, "Thousands, not Billions", Master Books, Green Forest, AR 72638 USA
(7) Ref. (1), Seite 42

 

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